MEDIENPHILOSOPHIE
Seminarreihe von Prof. Dr. Knut Eming und Dr. Jan Zappe
Institut für Philosophie - Universität (TH) Karlsruhe

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Melancholie als Wurzel von Philosophie und Kunst

Ankündigung | Termine | Literatur
 
Blockseminar
Sa. 20./So. 21.01.2007, 10-17 Uhr
Institut für Philosophie, Gebäude 20.10, 1. OG., Seminarraum 110

Vorbesprechung am Mo., 30.10.2006, 18:00 Uhr
Institut für Philosophie, Gebäude 20.10, 1. OG., Seminarraum 110


"Warum erweisen sich alle außergewöhnlichen Männer in Philosophie und Politik oder Dichtung oder in den Künsten als Melancholiker?" Mit diesem Satz beginnt Aristoteles seine klassische Untersuchung der Melancholie (Aristoteles, Problemata Physica, Kap. 30), die er gemäß der antiken Medizin auf die Macht der schwarzen Galle (melaina chole) zurückführt.
Wir werden uns mit den klassischen Texten über die Melancholie (im Mittelalter: acedia) beschäftigen (Platon, Aristoteles, Corpus hippocraticum, Galen, Robert Burton, Kierkegaard), aber auch Exempla (Ajax, Hamlet, Macbeth, Werther et al.) bzw. künstlerische Darstellungen der Melancholie (Dürer, Füssli, G. de la Tour, C. D. Friedrich et al.) etc. oder melancholische Persönlichkeiten (Leonardo, Goethe, Alexander, Caesar, Hadrian) anschauen.

Teilnahmebedingung: Übernahme eines Text- oder Bildreferats mit Präsentation.
[Literatur]