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Montags, 17.30-19.00 Uhr Seminarraum Institut für Philosophie Nach "Einführung in die Medienphilosophie" und "Bildtheorie" ist "Filmtheorie" das dritte Seminar in der Reihe zur Philosophie der Medien. Die Teilnahme an vorhergehenden Seminaren ist nicht Voraussetzung, da wir bei grundlegenden Texten beginnen. Mit bedeutenden Autoren wie beispielsweise Béla Balázs, Sergej Eisenstein, Rudolf Arnheim, Erwin Panofsky, Walter Benjamin, Siegfried Kracauer, André Bazin, Georg Lukács, Paul Virillio oder Stanley Cavell werden wir die unterschiedlichen Ansätze kennenlernen. Genauso wie die Filmproduktion selbst hat auch die Filmtheorie seit ihrer Entstehung am Ende des 19. Jahrhunderts bis heute vielfältige Entwicklungen durchgemacht und präsentiert sich daher facettenreich. Der Film hat das Spektrum der Bilder, mit welchen wir konfrontiert sind, auf extreme Weise erweitert und gibt uns so einen Anstoß und die Möglichkeit unser Verhältnis und den Umgang mit den Bildern aufs neue zu hinterfragen. Wir werden die Theorien unter philosophischen Aspekten darauf untersuchen, welche Konsequenzen der Schritt vom stehenden zum bewegten Bild hatte und dabei auch die verwandten Medien Fotografie, Fernsehen, Video und Animationsfilm berücksichtigen. Ausgewählte Filme werden wir uns im Seminar anschauen. Ein Besuch der Ausstellung 'Future Cinema', die im Herbst im ZKM eröffnet wird, ist ebenfalls geplant. |